Modell-Nr. 1230
Lizenz für VST, AU, RTAS und TDM auf MAC und PC
Kicks S.
Der Mastering-De-Esser
Der M/S-Modus macht beide De-Esser-Varianten zu Mastering-Spezialisten, denn auch ein fertiger Mix kann im M/S-Modus optimal bearbeitet werden.
Bei der stereofonen Signalverarbeitung ist eine Alternative zur L/R-Kodierung in der Msuikproduktion gebräuchlich: das M/S-Format. M/S steht dabei für „Mitte/Seite“, die Signale werden also nicht in links und rechts, sondern in Mitte nach Außen aufgeteilt. Wenn Sie einen M/S-Schalter drücken, aktivieren Sie eine Kodierung der L/R-Information in eine M/S-Aufteilung. Anschließend kann die Mitteninformation und die Seiteninformation des Stereo-Materials separat bearbeitet werden. Das M/S-Format wird nur für die Bearbeitung gebildet und noch vor der Ausgabe wieder in das L/R-Format dekodiert. Beide Vorgänge sind verlustfrei.
Im Mastering und bei komplexen Stereo-Signalen wie Chorgesang oder auch Schlagzeug-Overheads kann es extrem hilfreich sein, den De-Essing-Prozess im M/S-Verfahren anzuwenden. Da die Bearbeitung wahlweise für den Mittenkanal (M) oder den Seitenkanal (S) vorgenommen werden kann, ist oft eine zielgerichtetere Bearbeitung möglich als im L/R-Stereo-Modus. Wenn z. B. in einem Stereo-Summensignal die Lead-Vocals bearbeitet werden sollen, bietet sich die Mitte an. Umgekehrt ist eine gezielte Bearbeitung der Seite oft sinnvoll, wenn Zischlaute im Raumanteil reduziert werden sollen (Chor).
Auszeichnungen für SPL Analog Code® Plug-ins
