Modell 2056
Personal Sound Designer – der HiFi-Vitalizer®
Das Ohr ist kritischer als jede Messtechnik. Zum Glück.
Traditionell wird im Heim-Wiedergabebereich eine lineare Übertragung der Musiksignale angestrebt, um eine möglichst natürliche Abbildung des Originals zu erzielen. Als Maßstab der Linearität werden Messgeräte als "Ersatzohren" sowie Rauschspektren und Testtöne als "Ersatzmusik"herangezogen. Die Verbesserung physikalischer Größen – selbst wenn es sich um die fünfte Stelle hinter dem Komma handelt – sorgt schon für großes Aufhorchen.
Was "guter Klang" ist, kann aber mit Messgeräten nur unzureichend definiert werden. Die Fragwürdigkeit des Linearitätsdenkens wird spätestens offenkundig, wenn man die Herstellung eines Tonträgers verfolgt: Beim Aufnehmen, Mischen und Mastern werden alle möglichen elektronischen Hilfsmittel eingesetzt, um ein angestrebtes Resultat zu erhalten. Darüber hinaus sollte die Mischung z. B. am PC, aber auch auf einer High End-Anlage klingen. Nach diesen Arbeiten am Klangbild aller erhältlichen Musikaufnahmen drängt sich natürlich die Frage auf, was das "Original" eigentlich ist? Und warum sollte man ausgerechnet bei der Wiedergabe eine lineare Übertragung anstreben, wenn unsere Ohren nicht linear hören – was ja bei der Produktion der Aufnahmen durchaus berücksichtigt wird?
SPL ist seit über 25 Jahren erfolgreicher Anbieter hochwertiger, professioneller Tonstudiotechnik. Die dem Personal Sound Designer zu Grunde liegende Vitalizer®-Technologie gehört zu den erfolgreichsten Innovationen im Bereich der Klangoptimierung und konnte sich innerhalb kürzester Zeit als Industriestandard durchsetzen. Zwei wesentliche Aspekte haben maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg: Das völlig neuartige Konzept der Signalbearbeitung, bei dem z. B. die spektrale Zusammensetzung eines Klangs nicht verändert wird (wie bei herkömmlichen Equalizern, die bestimmte Frequenzen anheben oder absenken) und die intuitive Bedienbarkeit, die keinerlei technische Kenntnisse oder Einarbeitungszeiten erfordert.
Wenn ein Konzert aufgenommen wird, so besteht das Problem für jeden Tontechniker darin, die unterschiedlichen Instrumente oder Stimmen so zu platzieren, dass sich ein möglichst stimmiges und differenziertes Klangbild ergibt. Dabei muss, wie eingangs bereits erwähnt, jede mögliche Wiedergabesituation berücksichtigt werden – Kompromisse sind hier nicht zu vermeiden.
Allerdings können selbst beste Aufnahmen und Mischungen niemals in jeder Wiedergabesituation einen optimalen Hörgenuss verschaffen, da es zu viele Störgrößen gibt, die das Klangerlebnis negativ beeinflussen können. Daher liegt der Gedanke nahe, dem Hörer einer Aufnahme die Möglichkeit zu geben, den Klang einer Aufnahme entsprechend der jeweiligen Wiedergabesituation, aber auch entsprechend bestimmter Stärken oder Schwächen seines Gehörs zu optimieren. Von der häufig wünschenswerten Optimierung schlechter, alter oder – neuerdings sehr verbreiteter – komprimierter Aufnahmen ganz zu schweigen.
Der PSD basiert auf Erkenntnissen der Psychoakustik und Audiometrie, um bei der Klangoptimierung objektivierbare Verbesserungen zu erreichen. Er bereitet dabei stets nur das bereits vorhandene Signal auf und generiert keine künstlichen Signalanteile.
Patentierte Filtertechniken machen den Detailreichtum des Audio-Signals hörbar, die interaktiven Bedienparameter ermöglichen Eingriffe in das Klangbild mit hoher Musikalität und Effizienz. Diese einzigartige Kombination zielgerichteter Filterung mit intuitiver Bedienbarkeit versetzt Sie augenblicklich in die Lage, jede Musikproduktion natürlicher und lebendiger klingen zu lassen. Musik und Sprache klingt differenzierter und leichter verständlich, die Lautheit wird intensiviert, das gesamte Klangbild öffnet sich.
Ein Schlüsselmerkmal der PSD-Technik ist die Demaskierung überlagerter Klanganteile. Im Prinzip geschieht dabei das Gegenteil, was für die Verringerung der Datenmenge bei komprimierten Wiedergabeformaten (MP3 etc.) sorgt: statt vermeintlich unnötige Klanginformationen zu löschen, werden sie besser hörbar gemacht. Dabei setzt der PSD den Empfindungszeitpunkt einer Frequenz in Beziehung zu ihrer Lautstärke. Durch einen minimalen zeitlichen Versatz lauter Frequenzen werden leisere, zuvor überlagerte Klanganteile „demaskiert“ und somit hörbar.
Der klangliche Effekt der Demaskierung lässt sich nur sehr umfassend beschreiben: Eine Mischung profitiert von höherer Transparenz und verbesserter Tiefenstaffelung. Bässe klingen druckvoller und konturierter, die Mitten fokussierter und differenzierter, der Hochtonbereich frischer und brillanter. Bei Einzelkanalbearbeitungen können Sie den Klangcharakter von Instrumenten und Stimmen effektiv betonen. Die verbesserte Kontur bzw. Verständlichkeit garantiert eine geradezu greifbare Präsenz im Mix.
Eine weitere zentrale Besonderheit der PSD-Klangoptimierung ist die Anpassung des Klangspektrums an die nicht lineare Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs. Audiometrisch belegt ist dieses Phänomen seit den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts durch die „Kurven gleicher Lautheit”, auch nach Ihren Entdeckern „Fletcher-Munson-Kurven“ genannt. Diese Kurven verdeutlichen die hohe Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs bei mittleren Frequenzen, also im Bereich der Sprache. Als Folge ist für einen ausgewogenen Höreindruck bei Frequenzen unter 200 Hz und über 6000 Hz Unterstützung nötig – der Bereich von 6 kHz bis ca. 11 kHz wird beispielsweise um bis zu 5 dB schwächer wahrgenommen.
Der PSD gleicht das Frequenzspektrum den Kurven gleicher Lautheit entsprechend dem menschlichen Gehör an, was insbesondere die Lautheit erheblich verbessert. Einzelne Elemente einer Mischung können so auch ohne Pegelzuwachs präsenter klingen. Ebenso profitiert die Wiedergabe des Summensignals von der PSD-Bearbeitung, da Sie mit geringeren absoluten Schallpegeln die gleiche Lautheit erzielen.
Der Vitalizer verfügt über die drei klassischen Unterteilungen des Frequenzspektrums in Bass-, Mitten- und Hochtonsektion, wobei im Unterschied zu herkömmlichen Einteilungen Bass- und Mittenfilter zusammenhängend eingestellt werden. Die Hochtonregelung dient zur separaten Aufbereitung des Hoch-/Obertonbereichs.
Sie können die Filterung dieser drei Frequenzbereiche jeweils einzeln regeln und zusätzlich die Intensität der Bearbeitung steuern. Bass- und Mittenfilter verfügen über einen gemeinsamem Intensitätsregler. Die Trennung von Filterungs- und Intensitätsregelung ergibt sehr vielfältige klanggestalterische Möglichkeiten bei nur zwei Reglern: Bei der Bassbearbeitung kann zwischen einer tiefen, weichen und einer trockenen, perkussiven Klangfarbe gewählt werden. In Verbindung mit dem Intesitätsregler ergibt eine starke Tiefbassverstärkung mit geringer Intensität eine andere Klangstruktur als eine geringe Tiefbassverstärkung mit hoher Intensität. Über den Intesitätsregler bleibt immer die Verbindung zum Mittenfilter hergestellt. So kann im Interesse einer psychoakustisch und audiometrisch sinnvollen Optimierung die Bass- und Mittenfilterung zusammenhängend vorgenommen werden. Der Mittenbereich, den das menschliche Gehör besonders sensibel wahrnimmt, wird z. B. automatisch gedämpft, wenn Sie eine SOFT-Basseinstellung gewählt haben.
Abgerundet wird der Personal Sound Designer durch die Stereo Image-Regelung, die bei Bedarf den Räumlichkeitseindruck verstärkt. Diese so genannte Stereobasis-Erweiterung "erkennt" die Signalanteile, die im Stereobild links oder rechts platziert wurden und mischt sie jeweils der anderen Seite phaseninvertiert zu. So erweitert sich das Stereobild über die Lautsprecherebene hinaus.
"Wenn man sich einmal an die Klangqualität des PSDs gewöhnt hat, fällt man beim Umstieg auf Normalbetrieb via Bypass-Schalter aus den Wolken, und das "Wiedereinhören"auf das vermeintlich richtigere lineare Klangbild wird zum Teil verdammt schwer." (STEREO 6/2001)
"Was er aus den CDs herausholt, ist schlichtweg beeindruckend. Fast gleichgültig, welche CD die Redakteure hervorkramten, ihre Bewertungen waren eindeutig: Spürbar mehr Raum, und zwar in alle Richtungen; eine Vielzahl mehr an Details; eine klar verbesserte Stimmen-Durchzeichnung und eine deutlich lebendigere Wiedergabe." (AUDIO zum Vorgängermodell)
"... ein faszinierender Baustein: Er verbessert den Klang sehr preiswerter ebenso wie teurer Lautsprecher nachhaltig. Der Testlauf im HIFI TEST-Hörraum geriet zur Überraschung: Nach sorgfältiger Einstellung aller Regler hauchte er selbst höchst mittelmäßigen Lautsprechern Leben ein, die daraufhin doppelt so teuren Boxen ohne seine Unterstützung zeigten, was eine Harke ist.
Die Durchhörbarkeit des Klangbilds erfuhr selbst bei vielschichtigem Musikmaterial eine drastische Steigerung, der Baß wurde knackig und druckvoll, die Räumlichkeit des Klangbilds nahm deutlich zu. Auch teure Lautsprecher der 2000-Mark-Klasse profitierten vom Personal Sound Designer: Die Stimmenverständlichkeit bei komplexer Chormusik wie den Carmina Burana von Carl Orff nahm zu, das Klangbild wurde luftiger, die Klangpräzision wuchs in allen Bereichen." (HiFi-TEST zum Vorgängermodell)
Dem schließen wir uns gerne an, jedoch nicht ohne zu betonen, wie immens gerade Lautsprecherboxen mit geringen Gehäusevolumen von der Optimierung durch den Personal Sound Designer profitieren können: Sie müssen es hören, um zu glauben, was selbst kleinste Regalboxen mit dem Personal Sound Designer leisten können.

Test in Stereo
Mehr