Forschungsprojekt:

Klangverbesserung von Ferrit-Lautsprechern

Im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des BMWi wurde eine softwarebasierte Klangverbesserungs-Technologie für Ferrit-Lautsprecher entwickelt.

In der kostengetriebenen Automobilbranche haben Neodym-Lautsprecher in der jüngeren Vergangenheit einen enormen Preisanstieg erfahren. Der Grund hierfür sind Seltene Erden (hier: Neodym), die immer seltener (!) werden. Dieser Preisanstieg von zeitweise über 1300% motivierte uns SPL Technologie dahingehend zu untersuchen, ob nicht eine Verwendung von günstigeren Ferrit-Lautsprechern in Kombination mit einer Software die Abhängigkeit und den Kostendruck nehmen würde.

Nachdem erste Untersuchungen zeigten, dass wir damit evtl. ein neues Produkt entwickeln könnten, haben wir die Möglichkeit der ZIM- Förderung genutzt, um die nötigen Entwicklungen vorantreiben zu können.

Wir entwickelten für einen in der Automobilbranche vielfach eingesetzten integrierten Baustein (IC oder DSP) eine Software und konnten so demonstrieren, dass der Übergang zu einer Ferrit-Lautsprecher-Lösung "gangbar" ist.

Im Vergleich mit anderen Lösungsansätzen ist die SPL Technologie in ihrer Universalität und Qualität unerreicht. Sie ist auf alle Arten von Audiosignalen (Musikstile, Sprache) anwendbar und erreicht gerade im kritischen Bassbereich besonders gute Ergebnisse.

Somit konnten wir zeigen, dass die Klangqualität bei gleichzeitig reduzierten Herstellungskosten deutlich erhöht wird.

Was in unseren Filtern passiert ist sehr komplex. Nicht umsonst ist unser Filter eines der wenigen, welches in den letzten 30 Jahren patentiert wurde. Das Audiomaterial wird zeitlich neu sortiert in der Art, dass laute Frequenzen gegenüber leiseren im gleichen Frequenzbereich zeitlich verschoben werden. Dadurch werden die schlechter wahrnehmbaren überdeckten leiseren Frequenzanteile "demaskiert" und somit wieder klar hörbar gemacht. Die zeitliche Verschiebung liegt im Bereich zwischen ca. +/- 2ms. Somit entstehen keine zwei separat hörbaren Einzeltöne (das würde erst ab ca. 17ms passieren), sondern nur das Empfinden von nacheinander eintreffenden Hörereignissen wird erreicht. Die zeitliche Verschiebung bestimmt das Audiomaterial selbst anhand seiner Frequenz/Amplituden-Verteilung. Diese Form der Bearbeitung klingt absolut natürlich. Eine Anhebung der Bassverstärkung mit dieser Technik führt zu einem höheren Pegel und zusätzlich klingt der Bassbereich aufgeräumt, hat eine hervorragende Tiefenstaffelung, ist niemals dröhnig sondern sehr natürlich. Das ist der enorme Vorteil unserer Technologie.

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