PQ in Sound & Recording

In der aktuellen Ausgabe (5/2017) von Sound & Recording findet ihr einen Testbericht über unseren PQ Mastering Equalizer:

Die Firma SPL aus Niederkrüchten hat ein ungewöhnlich breites Portfolio, das von preisgünstigen Einsteigergeräten für jedermann bis hin zu exquisitem Mastering-Equipment reicht, mit dem Goldohren wie Bob Ludwig die Alben der erlauchten Pop-Elite veredeln. Zu jenen State-of-the-Art-Geräten zählt auch der neue, vollständig in 120-Volt-Technik gefertigte PQ Mastering Equalizer.“

Erster Eindruck

Mit einem Abtropfgewicht von 15,2 kg zählt der SPL PQ Mastering Equalizer zu den schwersten Geräten, die ich in meiner knapp 14-jährigen Autorenlaufbahn testen durfte.“

...beim Blick durch die Lüftungsschlitze fällt auf: Das Teil ist wirklich randvoll mit Elektronik! Die solide Verarbeitung trägt das ihrige zum Gewicht bei: Das Gehäuse besteht aus dickem Stahlblech, die formschöne Front ist kunstvoll aus 8 mm dickem Aluminium gefräst.“

Technik

Das aktuelle Modell 1540/1544 kostet nur ein Bruchteil [ vom Vorgänger-Modell 2050 ], kommt aber immer noch auf einen Listenpreis von 5.999 Euro. Das ist eine Menge Geld – aber ein ziemlich guter Kilopreis, für so hochwertige Technik, wie wir gleich sehen werden.“

Das Innere des SPL PQ ist modular aufgebaut; jedes Filterband sitzt auf einer eigenen Platine, die wiederum mit acht (!) diskreten Operationsverstärkern bestückt ist. Bei 2 x 5 Bändern macht das insgesamt 80 Stück!“

Die diskreten Opamps von SPL werden mit einer Versorgungsspannung von +/- 60 Volt betrieben (also insgesamt 120 V); damit kommt der SPL PQ auf einen Maximalpegel von überaus üppigen 32,5 dBu. Der SPL PQ kann also rund 10 dB mehr Pegel verarbeiten, als ein herkömmliches Studiogerät maximal liefern könnte; so ist es praktisch unmöglich ihn zu übersteuern.“

Ob des üppigen Headrooms erreicht der SPL PQ somit eine Gesamtdynamik von deutlich über 120 dB – so viel wie Mastering-taugliche Spitzenwandler!“

Auch die harmonischen Verzerrungen sind sensationell niedrig...“

Kurzum: Der SPL PQ markiert die Grenze dessen, was mit Analogtechnik derzeit möglich ist.“

Praxis und Klang

Angesichts solcher Werte ist ziemlich klar, wie dieser Equalizer klingt: glasklar und extrem sauber.“

...im persönlichen Klangerleben ist der SPL PQ schlichtweg sensationell.“

Das richtige Adjektiv für sein Klangverhalten heißt nicht farblos, sondern farbecht. Denn der PQ ist ein Gerät, das Klangfarben weder herstellt noch verfälscht; er vermag aber alles aus der vorhandenen Klangsubstanz hervorzuholen.“

Faszinierend ist, wie transparent und unauffällig der PQ agiert. Selbst bei größeren Eingriffen klingt das Ergebnis nie ‘equalized’, sondern schlichtweg ‘richtig’.“

Um dem PQ mal richtig auf den Zahn zu fühlen, habe ich auch einige Härtefälle ausgetestet, u.a. ein paar audiotechnische Sünden aus den späten 1980ern … es ist wirklich erstaunlich, wie gut man solche Aufnahmen mit dem SPL PQ spektral restaurieren kann und wie prall, wie druckvoll diese einst quäkigen Aufnahmen anschließend klingen.“

Fazit

Der SPL PQ ist ein State-of-the-Art-Gerät, das zeigt, zu welchen Audioleistungen Analogtechnik fähig ist. Der PQ klingt unglaublich transparent und hat dank 120-Volt-Technik einen enormen Headroom. In der Praxis ist es unmöglich, ihn zu übersteuern, und selbst bei massiven Eingriffen ins Klanggeschehen treten keinerlei Artefakte zutage.“

Der PQ eignet sich sowohl für dezentes Sweetening als auch fürs Remastering älterer Produktionen bis hin zur spektralen Reparatur.“

Angesichts der vielseitigen Einsetzbarkeit, seiner makellosen Klangleistungen und der extrem hochwertigen Umsetzung, muss man dem SPL PQ ein wirklich gutes Preis/Leistungs-Verhältnis bescheinigen … feinste Audiotechnik, Made in Germany.“