SMC 7.1 und Volume 8 bei Stereophile

Bei stereophile.com findet ihr einen umfangreichen Testbericht über unsere Monitor Controller Volume 8 und SMC 7.1. Kalman Rubinson hat sich ausgiebig mit den Geräten befasst:

Es ist ja kein Geheimnis, dass es nur wenige analoge Regelmöglichkeiten – vor allem für die Lautstärke und Eingangswahl – für Multichannel gibt. Was nicht bedeuten soll es gäbe gar keine.“

SPL hat vor nicht allzu langer Zeit eine neue Produktreihe vorgestellt, mit der das deutsche Unternehmen, jenseits des Prosound Marktes, in die Wohnzimmer technisch-versierter, audiophiler Hifi Fans einzieht.“

Ich habe zwei relevante Produkte entdeckt, die es ermöglichen, eine physische Lautstärkeregelung am Output des Multichannel DACs zu realisieren.“

Zunächst der Volume 8, welcher SPLs diskret aufgebautes Acht-Ebenen-Lautstärkepotentiometer, in elegantem schwarzen Gehäuse beheimatet und acht symmetrische Inputs und Outputs bietet: Lautstärkeregelung in einer Box.“

Das andere Testgerät ist der SMC 7.1 Surround Monitor Controller.“

Der SMC 7.1 bietet zusätzliche Umschaltmöglichkeiten für Kopfhörer, weitere Inputs und Outputs und eine Vielzahl an weiteren Routingmöglichkeiten.“

Ich begann den Test mit dem Volume 8 und bemerkte, dass das Verkabeln viel einfacher war als ich es vermutete.

Das Verkabeln des SMC 7.1 war sogar noch einfacher… alles ging ganz leicht und als ich das Gerät angeschaltet habe, gab es keinerlei Hintergrundgeräusche.“

Über den Klang der Geräte:

Jetzt klang mein System wirklich großartig. So gut wie schon lange nicht mehr. Es hatte eine erfrischende Ausgewogenheit. Hochfrequente Störgeräusche waren verschwunden, was definitiv nicht bedeutete das irgendwelche hohen Frequenzen verschwanden, ich war eher sehr angetan von den Verbesserungen im Midrange und Bassbereich.

Die gesamte Klangbühne bot ein zusammenhängendes Ganzes und keine zerstückelten Fragmente – der Sweet Spot war auch viel größer.“

Ich setzte einen Bekannten von mir inmitten des Sweet Spots und spielte die äußerst realistische Surround-Version von Willie Nelsons Night and Day ab. Wie erwartet, war er beeindruckt.“

Als ich meinem Bekannten beschrieb aus welcher Richtung ich das Piano hörte, antwortete er: ‚Ja, das höre ich auch!‘ Ich finde es fast unbegreiflich, dass zwei Zuhörer, die so weit voneinander entfernt und verschiedenen Richtungen zugewandt sitzen, die gleiche Klangbühne wahrnehmen können. Und das bei einem System, welches eigentlich auf nur eine dieser Sitzpositionen ausgerichtet ist.“

Ich konnte gänzlich in Spielort und Aura eintauchen: Das Orchester und der Sänger waren direkt vor mir …“

Fazit:

Ich könnte mich nicht zwischen dem Volume 8 und dem SMC 7.1 entscheiden. Klanglich sind sie nach meinem Empfinden identisch.

Ich tendiere jedoch zum SMC 7.1, da es einen zusätzlichen Input für eine zweite Multichannel-Quelle (z.B. einen Oppo Disk Player) bietet, sowie ein paar Stereo Quellen und einen in der Lautstärke regelbaren Kopfhörerausgang. Die professionellen Schaltmöglichkeiten sind ein weiterer Bonus …“

Den vollständigen Testbericht findet ihr bei Stereophile (Englisch)